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für Heerlager/Heinrichsfest 2026

 Großherzogtum Drachengard - Quickinfo

  • Das Großherzogtum Drachengard ist ein Land auf dem Kontinent Splitterlande. Es ist eine Erbmonarchie mit Lehnswesen und Feudalsystem. An der Spitze steht Großherzog Karl als Landesherr.
  • Magie wird Misstrauen und Ablehnung entgegengebracht. Immer wieder werden Menschen, welche der Hexerei beschuldigt werden, dem Feuer übergeben. Allerdings existieren sowieso so gut wie keine magische Quellen.
  • Neben Menschen leben nur wenige Halblinge in Drachengard. Elfen und Zwerge werden meistens mehr oder weniger geduldet, gegen jede andere Rasse und Anderswesen herrscht offene Ablehnung.
  • Es existiert kein einheitlicher religiöser Glaube oder eine allumfassende religiöse Institution. Der Ahnen- und Seligenglaube ist in der Urbevölkerung am meisten verbreitet.
  • Wir haben das Jahr 340 P.C.D.
    (Post Conditionem Ducatus / Nach Reichsgründung)
  • Die Barbaren aus den Otzlanden im Norden sind eine ständige Bedrohung für das Großherzogtum, ein Schrecken der jedem Drachengardler ein schmerzhafter Begriff ist.
  • Der letzte bis 323 andauernde Krieg gegen die Otzlanden führte zu einer großen Umwälzung beim alteingesessenen Adel und der Bevölkerung. Eingewanderte Adelige und Bürger prägen mehr und mehr das Bild, nicht immer ohne Spannungen mit Alt-Drachengardlern.



Die volle Breitseite an Drachengard-Wissen bekommt ihr hier:

Wiki Drachengard


 Das HEinrichfest in Heinrichsruh

Warum findet das Heinrichsfest überhaupt statt?

Das Heinrichsfest ist eine mehrtägige Feierlichkeit, welche sowohl am Geburts- als auch am Sterbeort gefeiert wird, um das Leben und Sterben des legendären ersten Herzogs von Drachengard, Heinrich von Lauffen, zu ehren. Der Hochadel und die Honorationen des Landes feiern diese Tage an beiden Festorten. Während Großherzog Karl und Kanzler Dietwulf zumeist zum Geburtsort reisen, sammeln sich Reichsräte und Legaten am Sterbeort. Rund um die wallfahrtsortähnlichen Gegenden entstehen unterdessen ganze Zeltstädte und ein regelrechtes Heerlager mit allerhand Volk:

  • Einheimischer Adel oder einfaches Bewohner, welche die Gunst der Stunde nutzen wollen um Angelegenheiten, Rechtstreitereien oder Fürbitten an die einflussreichen Herrschaften heranzubringen,
  • ausländische Gesandtschaften, welche Verträge aushandeln oder diplomatische Noten vorbringen möchten,
  • fahrendes Volk, wandernde Handwerker, Gaukler, Spielleute
  • Händler, welche ihre Waren und Dienstleistungen anbieten 
  • Söldner und Glücksritter auf der Suche nach lohnenden Kontrakten, neuen Kriegsherren oder einfach Abenteuern.
  • Und natürlich diejenigen, die weniger Gutes im Sinn haben, Diebe, Halunken, Schurken und Spione.

Verhandlungen, Angebote und Intrigen sind an der Tagesordnung und lassen den fast schon sakralen Akt in den Hintergrund treten.



Patrozinium der Liebenden Lioba

Wie seit einigen Jahren üblich, werden auf dem Heinrichsfest (zusätzlich zu Heinrich) auch weitere Selige besonders verehrt. Dieses sogenannte Patrozinium übernimmt für das kommende  Fest die Selige Lioba, besser bekannt als Liebende Lioba.


Erfahre hier mehr über Lioba und die ihr zu Ehren veranstalteten diesjährigen Spieler:


Gib mir Liebe!






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Obrigkeitsvertretung

Seine Magnificanz, Baron Lexus von Rallersquell, Reichsrat zu Drachengard, vertritt in Heinrichsruhe die Obrigkeit des Landes.


 Mehr zum Drachengard-Hintergrund

Was man über Drachengard und seine Bewohner wissen sollte, um nicht am Galgen oder auf dem Scheiterhaufen zu enden

Magie

Magie wird in Drachengard von den meisten mit Hexerei gleichgesetzt. Quellen der Magie existieren angeblich in den Sümpfen Fyttlandens, die dort ansässigen Hambarak praktizieren auch einen einfachen Schamanimus. Im Rest des Landes wird Magie entweder mit Furcht oder mit Verachtung begegnet. So oder so sorgte eine tapfer geführte Mistgabel schon zum Ende von so manchem Hexer. Oder der Scheiterhaufen.
Hexerei, Blutmagie und Nekromantie, also die definitiv schädliche Anwendung von Magie, wird verfolgt und verurteilt. Dafür wurde die Kongregation gegen Heterodoxie mit weitreichenden Befugnissen ausgestattet und offiziell in das Ordnungswesen aufgenommen. Und die Anhänger und Mitglieder der KgH legen einen brennenden Eifer an den Tag.


Seligenverehrung

Selige sind Verstorbene oder Altvordere, die von den Menschen eine besondere Verehrung oder Anbetung als Schutzpatron erfahren. Ein Schutzpatron hat meist eine bestimmte Eigenschaft, wird einem Beruf, einer Lebenslage oder ähnlichem zugeordnet.


Als Vermittler dienen Ahnenpriester. Diese weisen Männer und Frauen sind Ratgeber und spiritueller Begleiter.


Auch wenn es keine Institution oder Kirche gibt, die dem Seligen-Kult vorsteht, gibt es zahlreiche Schreine, Kapellen oder ähnliches, die von Ahnenpriester betreut werden, sowohl in Städten als auch in Einsiedlereien.


Großherzogliche Feldarmee

Die Großherzogliche Feldarmee ist das stehende Herr, dem Großherzog direkt unterstellt. Von ihr sind die Lehenaufgebote der einzelnen Reichsterritorien und das See- und Handelsexpeditionskorps zu unterscheiden. 


Die Feldarmee übernimmt vor allem die konventionelle Kriegsführung, die Bewachung von großherzoglichen Besitzungen, den Schutz von Personen und weitere Sicherungsaufgaben im Land, die in den Bereich der Reichsverwaltung fallen. Die Reichsgarde ist Teil der Feldarmee und dient als Leibwache von hohen Würdenträgern.



Kongregation gegen Heterodoxie

Die Kongregation gegen Heterodoxie, kurz KgH, ist seit Anfang 327 offiziell Teil des herzoglichen Ordnungswesens. Die Aufgaben der Kongregation beinhalten, im Rahmen der Lehre gegen Heterodoxie, unter anderem die Bekämpfung von: Hexerei, Nekromantie, Beschwörung und moralischer Verfall, welcher wiederum die Widerstandskraft und die Stärke des Herzogtums beeinträchtigt.


Die Kongregation hat das Recht, alle Verstöße gegen die Lehren sofort innerhalb eines Gerichtsprozesses zu untersuchen, zu verurteilen und zu bestrafen zu lassen.

See- und Handelsexpeditionskorps

Das See- und Handelsexpeditionskorps, kurz S.H.E.K., ist Marine und Handelsgesellschaft zugleich. Es ist eine Sonderform, da es sowohl vom Herzogtum als auch von verschiedenen Adels- und Patrizierfamilien finanziert wird. Das Korps ist schützt die Küsten und Seewege schützen und erschließt neue Handelsrouten, die Oberste See- und Handelskammer befindet sich in Neu-Kant.


Die Hierarchie ist flach und die Umgangsformen roh, was auch an der teils fragwürdigen Herkunft vieler Seesoldaten liegt. Auch so manche Adelige wurden schon in das Korps verbannt, um dem Land neu zu dienen.

Otzländer

Die Otzländer sind die Bewohner des wilden Landes nördlich von Drachengard. Barbarische Stämme, die durch die Wälder und Berge ziehen, immer auf der Suche nach Kampf und Beute. 


Begleitet von Scharen der Sumpfbauern, die ihnen wie Ratten folgen, überschreiten sie auf ihren Wanderungen die Grenze und fallen plündernd in das Großherzogtum ein. Vor 25 Jahren gelang es den vereinten Stämmen fast ganz Drachengard zu überrennen. Der Schrecken hält noch an, genauso wie die Furcht vor einem erneuten Sturm der Barbaren. 



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